
Bewährte Stilltipps
Legen
Sie Ihr Baby möglichst früh zum ersten Mal an, am besten in
der
ersten Stunde nach der Entbindung.
Der
Saugreflex der Neugeborenen ist bereits deutlich ausgebildet.
Ihr Kind zeigt Ihnen, dass und wann es saugen will.
Stillen
Sie
Ihr
Baby in
den ersten Tagen zu
jeder Mahlzeit an beiden Brüsten.
So
wird die Milchbildung auf beiden Seiten angeregt.
Je
öfter - nicht je länger - Sie stillen, desto mehr Milch wird
gebildet!
Saugen
regt die Milchproduktion an. Stillen Sie Ihr Baby, wenn es Hunger hat
und nicht nach einem starren Zeitplan.
In Wachstumsphasen (zwischen
dem 7. und 10. Lebenstag, der 4. und 6. Woche sowie am Ende des 3.
Monats) steigt der Nahrungsbedarf Ihres Kindes.
Es meldet sich dann
ggf. stündlich, bis sich die Milchmenge seinem Bedarf angepasst
hat.
Der
Vater ist der beste Helfer!
Er
kann Ihnen als Mutter vieles abnehmen, Sie gegen Unruhe und Aufregung
abschirmen, sich um das Baby und die größeren
Geschwister kümmern.
Seine Hilfe beim Wickeln, Herumtragen und Baden sowie
seine Zuwendung zum Baby sind von unschätzbarem Wert.
Entspannen
Sie
sich
beim Stillen!
Schalten
Sie ab, auch Telefon und Türglocke! Legen Sie die Beine hoch,
halten
Sie sich warm, lesen Sie ein gutes Buch oder den anderen Kindern
etwas vor.
Trinken
Sie
zu
jeder Stillmahlzeit ein Glas Flüssigkeit.
Heiße
Getränke durchwärmen und entspannen gut. Auf Kaffee und
Schwarztee
sollten Sie am besten während der Stillzeit verzichten,
Milch und
Säfte in Maßen trinken, Vorsicht mit Zucker.
Essen
Sie
abwechslungsreich
und ernähren Sie sich möglichst vollwertig.
Es
muss aber nicht immer gekocht werden! Müsli, Haferflocken,
Obst, rohes Gemüse, Quark- und Griesspeisen sind schnell
zubereitet.
Beschränken
Sie
alle
anderen Aktivitäten!
Haushalt,
Besuch und Ordnung sollten Sie zumindest in der ersten 8-10 Wochen
auf das Notwendigste herunterschrauben. Denken Sie an sich und Ihr
Baby!
Und
wenn Ihnen alles über den Kopf wächst ... legen Sie sich erst
einmal eine Stunde hin!
Nicht
das Stillen ermüdet Sie als Mutter, es gibt Ihnen Kraft und
Selbstvertrauen. Aber alles andere kann zuviel werden.
Überlegen Sie
mit der Familie, was Ihnen noch abgenommen werden kann.
Und bei Schwierigkeiten oder Fragen wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder unsere Stillberaterinnen!